Häufige Fragen und Antworten zum Ersatzverkehr Rechter Rhein
In unseren FAQs finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zum Ersatzverkehr für Regionalzüge während der Generalsanierung Rechter Rhein 2026.
Organisation des Ersatzverkehrs
Wie sehen Ersatzverkehrskonzepte aus?
Mit einem leistungsstarken Ersatzkonzept stellt die DB sicher, dass Menschen und Güter während der Generalsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden zuverlässig ihr Ziel erreichen. Das Angebot für den regionalen Ersatzverkehr während der Generalsanierung wird gemeinsam mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern und betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in enger Abstimmung entwickelt und umgesetzt. Für die 20.000 Reisenden, die normalerweise den Nahverkehr auf der Bahnstrecke am rechten Rhein nutzen, stellen während der Sanierung der Strecke 160 Busse mit hohem Komfortstandard ein. Die Organisation des Ersatzverkehrs übernimmt die DB InfraGO AG. Das Fahrplan- und Linienkonzept wird mit den Kreisverkehrsgesellschaften, den Verkehrsverbänden, den Kommunen und EVU gemeinsam gestaltet.
Wie viele Busse sind für den regionalen Ersatzverkehr unterwegs?
Während der Generalsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden sind insgesamt 160 Busse im Einsatz, darunter 90 Gelenkbusse. Die Busse sind auf verschiedene Linien verteilt. Informationen zur Anzahl der eingesetzten Busse pro Linie finden Sie in den Reiseauskunftsmedien oder auf bahn.de.
Ist auch der Fernverkehr von der Sperrung betroffen?
Auch wenn auf der rechten Rheinstrecke selbst keine Fernverkehrszüge verkehren, ist der Fernverkehr teilweise von der Sperrung betroffen und wird umgeleitet. Im Fernverkehr werden die Verkehre ausgedünnt, um so Platz für die umgeleiteten Güterverkehrszüge zu schaffen. Dabei fährt zwischen Mainz, Koblenz, Bonn und Köln jeweils ein Zug je Stunde und Richtung. Hierbei ergänzen sich die beiden noch verkehrenden jeweils zweistündlichen Linien Wien/Passau – Nürnberg – Frankfurt – Koblenz – Köln – Essen – Hamburg sowie Stuttgart – Mainz – Köln – Hannover – Magdeburg – Dresden jeweils zum Stundentakt. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz starten und enden in Köln. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf. Die ICE-Verbindung zwischen Dresden und Wiesbaden verkehrt zwischen Dresden und Frankfurt am Main. Eine detaillierte Übersicht erhalten Sie in der Störungskarte des DB Fernverkehrs
Werden genügend Busse und Fahrer:innen zur Verfügung stehen?
Selbstverständlich arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partner:innen daran, rechtzeitig die notwendige Anzahl an Fahrzeugen sowie Fahrer:innen verfügbar zu haben. Hierbei profitieren wir in besonderem Maße von den Erfahrungen, die während der Generalsanierung der Riedbahn und Hamburg – Berlin sowie bei vorherigen Baumaßnahmen in Bayern gesammelt wurden.
Gibt es eine Abstimmung mit dem bestehenden Busverkehr?
Der Ersatzverkehr wurde mit den zuständigen Verkehrsunternehmen für den bestehenden Busverkehr abgestimmt. Leider ist es nicht immer möglich, die individuell gewünschte Anschlussverbindung zu ermöglichen.
Wie wird damit umgegangen, wenn die Busse im Stau stehen?
Um Verzögerungen auszugleichen, werden zeitliche Puffer im Fahrplan berücksichtigt. Bei längeren Verzögerungen muss jedoch – wie bei einer Zugverspätung auch – der Folgetakt genutzt werden, weil Anschlussverbindungen nur begrenzt lange warten können.
Wann und wie werden die Umleiterstrecken auf die Generalsanierung vorbereitet?
Die DB stellt durch vorsorgliche Instandhaltungsmaßnahmen an den Umleitungsstrecken – insbesondere auf der linken Rheinstrecke – sicher, dass diese den erhöhten Verkehr während der Generalsanierung aufnehmen können.
Wieso gibt es auf anderen Strecken, die nicht von der Generalsanierung betroffen sind, Ersatzverkehr mit Bussen?
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Freizeitreisende sowie Pendlerinnen und Pendler während der Totalsperrung mit einem umfassenden Ersatzverkehrskonzept zuverlässig ans Ziel zu bringen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass auch der Schienengüterverkehr trotz Totalsperrung weiterhin abgewickelt werden kann. Die Güterzüge werden dafür auf Umleitungsstrecken ausweichen, um die Baustelle zu umfahren. Durch den zusätzlichen Güterverkehr und den weiterhin laufenden Personennahverkehr würde die Kapazität auf den Umleitungsstrecken stark beansprucht. Angesichts der zeitlich befristeten Generalsanierung und der dadurch entstehenden Umleitungen handelt es sich daher um eine temporär überlastete Strecke. Um diese Überlastung zu steuern, wird es zwischen Gießen und Butzbach teilweise einen Ersatzverkehr geben.
Was ist mit an der Strecke ansässigen Güterverkehrskund:innen? Wie werden diese während der Generalsanierung angebunden?
Gleisanschließer, also Firmen mit Bahnzugang zu ihrem Betriebsgelände, werden weiterhin mit dem Zug bedient werden können. Dazu wurden individuelle Konzepte und Lösungen mit den betroffenen Firmen getroffen. Die Zugfahrt gilt als Rangierfahrt durch das Baugleis, d.h. der Zug darf nur 20 km/h fahren und außer dem Lokführer muss ein Rangierführer dabei sein. Daher kann diese Regelung nicht für sonstige Schienenverkehre getroffen werden.
Sind Sie mit den Straßenbetrieben im Austausch? Ist sichergestellt, dass nicht gleichzeitig zu Ihren Bauarbeiten auf den Ersatzverkehrsstrecken oder den Umleiterstrecken wichtige Straßen gesperrt werden?
Wir sind mit den Verkehrsbehörden im engen Austausch. Ziel ist es, alle Bauarbeiten gut aufeinander abzustimmen. Während der Zeit, in der der Korridor Rechter Rhein saniert wird, sollen keine Bauarbeiten auf der Bundesstraße 42 stattfinden.
Fahrpläne, Kapazitäten der Busse & Häufigkeit der Fahrten
Wo finde ich die Fahrplandaten des Ersatzverkehrs während der Generalsanierung?
Sämtliche Verbindungen und Ersatzverkehrsangebote sind bereits in die elektronischen Fahrplanauskünfte der DB und der zuständigen Verkehrsverbünde eingepflegt und können dort abgerufen werden. Sie finden sie zum Beispiel unter bahn.de sowie in der App DB Navigator. Sie können sich dort rechtzeitig über ihre jeweiligen Verbindungen informieren. An den Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich zudem die Abfahrtspläne.
Wieso finde ich die Verbindung nicht im Navigator?
Im DB Navigator sind die Fahrpläne der Ersatzbusse an der geografisch korrekten Haltestelle hinterlegt. Aus diesem Grund kann es sein, dass eine Suche mit den Bahnhofsnamen zu keinem Ergebnis führt. Die Haltestellen, an denen der Ersatzverkehr hält, sind zum Teil bereits vorhandene Haltestellen, die eine eigene Bezeichnung haben. So heißt die Haltestelle eines Busses, der am Bahnhof hält, nicht immer zwingend "Bahnhof". Die Busse des Ersatzverkehrs während der Generalsanierung halten aus mehreren Gründen selten am Bahnhof (siehe "Wo sind die Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen?").
Daher finden Sie Ihre gesuchte Verbindung im Navigator am besten, wenn Sie die entsprechende Haltestelle des Ersatzverkehrs angeben. Alternativ können Sie auch anhand Ihrer Adresse oder Ihres Standorts nach einer Verbindung suchen. Ihnen wird dann eine Verbindung angezeigt, die den Fußweg zur nächsten Haltestelle des Ersatzverkehrs beinhaltet.
Wo finde ich die Fahrpläne zum Download?
Sie können sich die Fahrpläne für die Buslinien des Ersatzverkehrs rechtzeitig vor dem Start der Generalsanierung hier auf dieser Webseite runterladen.
Fahren die Ersatzbusse mit der gleichen Kapazität und Häufigkeit wie die Züge?
Der Ersatzverkehr mit Bussen bedient insgesamt über 100 Haltestellen und ist teilweise so eng getaktet, dass sich deutlich mehr Fahrmöglichkeiten ergeben. Von einigen Knotenpunkten fahren verschiedene Ersatzbuslinien, um den Fahrgästen ein möglichst großes Angebot zu bieten, an ihr Ziel zu gelangen. Für den Ersatzverkehr sind rund 160 Busse, davon ca. 90 Gelenkbusse, mit hohem Komfortstandard im Einsatz. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partner:innen daran, rechtzeitig die notwendige Anzahl an Fahrzeugen sowie Fahrer:innen verfügbar zu haben, damit genügend Kapazität für die Fahrgäste vorhanden ist.
Wie lang ist die Fahrzeit der einzelnen Ersatzverkehrslinien?
Grundsätzlich ist die Fahrzeit mit dem Ersatzverkehrsbus länger als mit der regulären Zugverbindung. Die genauen Fahrzeiten finden Sie in den Auskunftsmedien, zum Beispiel auf bahn.de.
Wird das Ersatzverkehrsangebot an Stoßzeiten (Schichtwechsel, Schulbeginn) angepasst?
Ja, sofern es mit den verfügbaren Ressourcen (z. B. Busse und Fahrpersonal) sowie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben, wie etwa Lenk- und Ruhezeiten, möglich und sinnvoll ist. Insbesondere für die Schülerverkehre sind zusätzliche Verstärkerfahrten geplant.
Fahren die Ersatzbusse zur gleichen Zeit, wie die Züge, die sie ersetzen?
Sie müssen im Ersatzverkehr mit längeren Reisezeiten rechnen, denn die Fahrzeiten der Busse und der Züge unterscheiden sich teils deutlich. Auch lassen die Straßenzustände mitunter keine direkte Verkehrsführung zu. Daher passen sich auch die Abfahrtszeiten der Busse an. Von einigen Knotenpunkten fahren verschiedene Ersatzbuslinien, um den Fahrgästen ein möglichst großes Angebot zu bieten, an ihr Ziel zu gelangen. Der Ersatzverkehr ist teilweise so eng getaktet, dass sich deutlich mehr Fahrmöglichkeiten ergeben.
Fahrkarten, Tarife & Entschädigungen
Bekommen Reisende und Güterverkehrsunternehmen eine Entschädigung für die Totalsperrung?
Ein leistungsfähiges Verkehrskonzept sorgt dafür, dass Reisende und Güter auch während der Generalsanierung zuverlässig ans Ziel kommen. Allerdings gibt es veränderte und zum Teil deutlich längere Fahrzeiten. Bei außerordentlichen Verspätungen gelten grundsätzlich die Fahrgastrechte. Den Verkehrsverbünden (im Regionalverkehr und z. B. bei S-Bahnen) steht es frei, weitergehende Regelungen zu treffen.
Brauche ich für den Ersatzverkehr mit Bussen ein besonderes Ticket?
Für die Fahrt in den Ersatzverkehrsbussen wird keine zusätzliche Fahrkarte benötigt. Wie bei jeder Zugfahrt ist vor Fahrtantritt stets eine Fahrkarte für die gewünschte Strecke zu lösen. Diese gilt dann für den Ersatzverkehr statt für den Zug.
Wo erhalte ich eine Fahrkarte, wenn Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt?
Sie erhalten Fahrkarten in den Apps, auf den Internetseiten, in den Verkaufsstellen und an den Fahrkartenautomaten der regionalen Verkehrsverbünde und den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen (z. B. in der App DB Navigator oder auf bahn.de). Ein wichtiger Hinweis: Die Bahnhöfe entlang der Strecke sind aufgrund der Baumaßnahme oft nicht zugänglich. Der Kauf von Fahrkarten im Bus ist nicht möglich.
Lässt sich an der Haltestelle für den Ersatzverkehr eine Fahrkarte erwerben?
In den meisten Fällen befinden sich keine Fahrkartenautomaten oder Verkaufsstellen in unmittelbarer Nähe der Haltestelle. Daher sollte der Kauf der Fahrkarte bereits bei der Planung mitbedacht werden. Fahrkarten können z. B. einfach und schnell in den Apps und auf den Internetseiten der regionalen Verkehrsverbünde und den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen erworben werden (z. B. in der App DB Navigator).
Können Ersatzverkehrsbusse mit dem Deutschlandticket genutzt werden? Gibt es vergünstigte Ticketoptionen während der Sperrzeit?
In den Ersatzverkehrsbussen des Regionalverkehrs gelten die gültigen Nahverkehrstickets, darunter auch das Deutschlandticket. Reisende mit Nahverkehrstickets können das umfangreiche Ersatzangebot des Nahverkehrs nutzen.
Welche Fahrgastrechte habe ich, bspw. bei Verspätung im Bus?
In den Bussen des Ersatzverkehrs gelten dieselben Fahrgastrechte wie in den Zügen, dies betrifft auch Entschädigungen und Erstattungen bei Verspätungen.
Gibt es Kompensationsleistungen für BahnCard100-Inhaber oder andere Vielfahrer?
Je nach Umfang und Dauer der Baustelle haben BahnCard-Inhaber:innen und Vielfahrer mit einem Abo die Möglichkeit, eine Entschädigung zu beantragen. Bei der Erstattung aufgrund von Baustellengeschehen handelt es sich um eine Kulanzleistung. Die Kund:innen mit einer BahnCard100 und Vielfahrer:innen werden von dem Kundenservice DB Fernverkehr bzw. dem Abocenter vor Baubeginn persönlich angeschrieben und über eine Entschädigung informiert. Von der Baustelle betroffene Inhaber:innen können sich ansonsten auch kurz vor Beginn der Baustelle an ihren Kundenservice wenden, um eine Entschädigung prüfen zu lassen. Vielfahrer:innen mit einem Abo haben die Möglichkeit ihr digitales Abo zeitweise sperren zu lassen.
Was passiert bei Hochwasser?
Im Fall von Hochwasser erarbeiten wir zusammen mit den zuständigen Behörden Lösungen für den Ersatzverkehr. Dabei werden die bestehenden Hochwasserkonzepte des regionalen ÖPNVs ebenso wie Einschätzungen der Straßenverkehrsbehörden herangezogen.
Haltestellen & Wegeleitung zu den Haltestellen
Wo sind die Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen?
Die genauen Positionen der Ersatzhaltestellen werden an den Stationen auf den Umgebungsplänen angezeigt. Den gleichen Plan finden Sie auch auf bahnhof.de auf der jeweiligen Bahnhofsseite. Die Wege zu den Ersatzhaltestellen sind detailliert beschrieben.Die Bushaltestellen für den Ersatzverkehr befinden sich in der Regel entweder an den Bahnhöfen oder, um die Fahrzeiten der Busse so gering wie möglich zu halten, zentral in den jeweiligen Kommunen. Sie sind deutlich gekennzeichnet. So führen z. B. Hinweisschilder zur jeweiligen Ersatzhaltestelle. Außerdem befinden sich in den Aushangvitrinen am Bahnsteig Umgebungspläne mit eingezeichneten Fußwegen zwischen Bahnhof und Ersatzhaltestelle.
Wird es zusätzliche Haltestellen für den Ersatzverkehr mit Bussen geben?
Die Busse fahren soweit möglich die Ortschaften an, die der Schienenpersonennahverkehr heute bereits anfährt. Vereinzelt kann es vorkommen, dass der Ersatzverkehr mit Bussen in einem anderen Ortsteil halten muss. Zusätzliche Orte werden nicht angefahren, sofern nicht alle Belange mit nur einer Haltestelle ausreichend berücksichtigt werden können. In einigen Ortschaften hält der Ersatzverkehr z. B. an Randlagen, damit Fahrgäste mit Pkw leichter umsteigen können, falls im Ortskern nicht ausreichend Parkplätze vorhanden sind.
Wird der Ersatzverkehr mit Bussen immer an den Bahnhöfen halten oder sind auch andere Haltestellen geplant?
Die Bushaltestellen für den Ersatzverkehr befinden sich in der Regel entweder an den Bahnhöfen oder, um die Fahrzeiten der Busse so gering wie möglich zu halten, zentral in den Kommunen. Der genaue Ort einer Ersatzhaltestelle hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben den Stellplätzen spielt auch u. a. der Umfang der Bautätigkeit am Bahnhof eine Rolle. Ein umfangreiches Baugeschehen mit hohem Baustellenverkehr hat ein hohes Gefährdungspotenzial für wartende Fahrgäste. Im Vergleich zum Zugverkehr verlängert sich in der Regel die Fahrzeit. Um diese Fahrzeitverlängerung in Grenzen zu halten, ist eine Linienführung mit möglichst wenig Umwegen zielführend. Alle Haltestellen sind deutlich gekennzeichnet. So führen z. B. Hinweisschilder zur jeweiligen Ersatzhaltestelle.
Gibt es Reisendenlenker an den Haltestellen, die unter anderem dafür sorgen, dass alle Reisenden mitgenommen werden?
Reisendenlenker kommen an größeren Ersatzverkehr-Knotenpunkten und vereinzelt an betroffenen Bahnhöfen zum Einsatz. Die Fahrplankonzepte für den Ersatzverkehr beruhen auf Erfahrungswerten aus vorherigen Baumaßnahmen. Selbstverständlich wird insbesondere in den ersten Wochen der Sperrung das Nutzungsverhalten der Reisenden genau beobachtet und bewertet. Alle Fahrzeuge sind dafür mit automatischen Fahrgastzähleinrichtungen ausgestattet. Die daraus gewonnenen Daten können bei Bedarf genutzt werden, um die aktuelle Verteilung der Buskapazitäten zu bewerten und bei Bedarf anzupassen.
Ist der Weg zwischen Bahnsteig/Bahnhof und Abfahrtsposition der Busse ausgeschildert?
Ja, der Weg zu den Ersatzhaltestellen ist deutlich über ein einheitliches Wegeleitsystem in unserem signalstarken Verkehrspurpur ausgeschildert. Reisende finden so leicht ihren Weg zur Ersatzhaltestelle und, bei Bedarf, zurück zum Bahnsteig.
Ist der Weg zwischen Bahnsteig/Bahnhof und Abfahrtsposition der Busse barrierefrei?
Bei der Auswahl der Ersatzverkehrshalte wird großer Wert auf die Barrierefreiheit der Wege und Ersatzhaltestellen gelegt. Dennoch ist es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht immer möglich, die Barrierefreiheit vollständig zu gewährleisten. Informationen darüber, ob ein Weg barrierefrei ist oder nicht, werden auf den Umgebungsplänen an Bahnhöfen sowie unter bahnhof.de angezeigt. Dort sind die Wege zu den Ersatzhaltestellen detailliert beschrieben.
Warum halten die Busse nicht am Bahnhof?
Die Verkehrsführung durch die Ortschaft zur Haltestelle am Bahnhof ist jedoch sehr umständlich und die Straßen sind eng. Wenn alle Busse den Bahnhof anfahren würden, käme es innerhalb des Ortes zu Verkehrsproblemen. Zudem würden sich die Busse des Ersatzverkehrs und die laufende Baumaßnahme gegenseitig behindern. Das Haltestellenkonzept wurde in enger Abstimmung mit der Kommune entwickelt.
Wurden die Schülerverkehre bei den Planungen für den Ersatzverkehr berücksichtigt?
Ja, für die Schülerverkehre sind zusätzliche Verstärkerfahrten geplant.
Ausstattung & Service
Wie sehen die Busse des Ersatzverkehrs aus und wie sind sie ausgestattet?
Die Ersatzverkehrsbusse für den Regionalverkehr bieten einen hohen Komfort. Die Fahrzeuge werden neuwertig sein und maximal drei Jahre alt. Sie sind von außen durch ihr einheitliches Erscheinungsbild in Verkehrspurpur leicht erkennbar. Alle Ersatzverkehrsbusse für den Regionalverkehr sind zudem barrierefrei. Im Innenraum befinden sich elektronische Haltestellenanzeigen sowie automatische Fahrgastinformationen über Lautsprecher. Zudem verfügen die Fahrzeuge über USB-Ladesteckdosen an den Sitzen und bieten WLAN an Bord.
Gibt es WLAN in den Bussen?
Die Fahrzeuge verfügen über USB-Ladesteckdosen an den Sitzen und haben WLAN an Bord.
Gibt es Sitzplatzreservierung im Bus?
Nein, es wird keine Reservierungsmöglichkeit für die Ersatzverkehrsbusse im Regionalverkehr geben.
Wie viele Sitz- und Stehplätze gibt es im Bus?
Die genaue Anzahl der Sitz- und Stehplätze variiert je nach Bus. Bei den Solobussen (mit oder ohne WC) gibt es etwa 40 bis 45 Sitzplätze sowie 30 bis 35 Stehplätze. Die Gelenkbusse bieten etwa 45 bis 55 Sitzplätze und 110 bis 120 Stehplätze.
Wie erkenne ich die Busse für den regionalen Ersatzverkehr?
Alle Busse sind rundherum purpurfarben und mit „Ersatzverkehr Replacement Service“ beschriftet. Auch das Zeichen für den Ersatzverkehr ist großflächig zu erkennen. Über digitale Anzeigedisplays an der Seite und am Kopf des Busses werden die jeweilige Buslinie und das Ziel dargestellt.
Wie wird sichergestellt, dass alle Fahrgäste mitgenommen werden und Überfüllung vermieden wird?
Die Fahrplankonzepte für den Ersatzverkehr beruhen auf Fahrgastzahlen sowie Erfahrungswerten aus vorherigen Baumaßnahmen. Selbstverständlich wird insbesondere in den ersten Wochen der Sperrung das Nutzungsverhalten der Reisenden genau beobachtet und bewertet. Alle Fahrzeuge sind dafür mit automatischen Fahrgastzähleinrichtungen ausgestattet. Die daraus gewonnenen Daten werden den Projektpartner:innen zur Verfügung gestellt, damit vorhandene Buskapazitäten gegebenenfalls angepasst werden können.
Gibt es Echtzeit-Tracking für den Ersatzverkehr in der App DB Navigator?
Die Busse im Regionalverkehr sind mit GPS-Trackern ausgestattet, diese liefern Positionsdaten, damit Sie im DB Navigator und in weiteren Auskunftssystemen schon vor Fahrtantritt nachschauen können, ob Ihr Bus pünktlich ist. Über Monitore im Bus erhalten Sie außerdem Infos zum Streckenverlauf, Anschlussmöglichkeiten und folgende Haltestellen. Darüber hinaus können ab dem Start der Generalsanierung die Busse des Ersatzverkehrs auf dieser Webseite auf einer Karte live verfolgt werden.
Werden alle Busfahrer:innen deutsch sprechen können?
Die Fahrer:innen der Busse des Ersatzverkehrs werden europaweit angeworben und sprechen in der Regel wenig Deutsch. Sie werden vor ihrem Einsatz geschult, sodass sie eine gute Streckenkenntnis haben. Von außen können Sie die Linie und die Richtung des Busses am Fahrzeug erkennen. Während der Fahrt geben sowohl Monitore in den Bussen als auch die elektronischen Auskunftsmedien Auskünfte in Echtzeit.
Werden alle Busse im Ersatzverkehr barrierefrei sein?
Die Ersatzverkehrsbusse im Regionalverkehr werden barrierefrei sein. Die Niederflurbusse sind absenkbar und verfügen über eine Klapprampe. Nach Berücksichtigung der Haltestelleninfrastruktur wird der Busfahrer bzw. die Busfahrerin beim Ein- und Ausstieg unterstützen. Reisende mit Mobilitätseinschränkungen wenden sich bitte an den Mobilitätsservice der Bahn. Die Mobilitätsservice-Zentrale organisiert alles Notwendige, wenn Unterstützung beim Ein-, Um- oder Aussteigen benötigt wird – zum Beispiel einen Hublift für den Rollstuhl. Sie beantwortet auch Fragen zu geeigneten Zügen, der Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder Mindestumsteigezeiten. Informationen finden Sie unter bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei.
Kontaktmöglichkeit
Ich bin mobilitätseingeschränkt und brauche Unterstützung. An wen kann ich mich wenden?
Bitte wenden Sie sich an den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn. Die Mobilitätsservice-Zentrale organisiert alles Notwendige, wenn Unterstützung beim Ein-, Um- oder Aussteigen benötigt wird – zum Beispiel einen Hublift für den Rollstuhl. Die Zentrale beantwortet auch Fragen zu geeigneten Zügen, der Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder Mindestumsteigezeiten. Informationen finden Sie unter bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei. Hilfeleistungen können Sie auch online unter msz.bahnhof.de anfragen.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Ersatzverkehr habe?
Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Ersatzverkehr an das jeweils zuständige Verkehrsunternehmen:
Was kann ich tun, wenn ich einen Gegenstand in den Bussen des Ersatzverkehrs verloren oder gefunden habe?
Bitte wenden Sie sich in beiden Fällen an den Fundservice der DB und geben Sie möglichst auch die Buslinie an, mit der Sie unterwegs waren. So kann Ihr Anliegen noch schneller und gezielter bearbeitet werden.
- Online: bahn.de/service/ueber-uns/fundservice#Verlust-melden
- Telefon: 030 / 586020909
Wie kann ich mich zur Generalsanierung auf dem Laufenden halten?
Informationen zu den Bauarbeiten der Generalsanierung Rechter Rhein finden Sie unter der Webseite Bahnstrecke Troisdorf – Wiesbaden – Generalsanierung Rechter Rhein. Um keine Neuigkeiten zu verpassen, können Sie sich unter rechter-rhein.deutschebahn.com/neuigkeiten.html zur Infomail anmelden. Via E-Mail erreichen Sie uns unter rechter-rhein@deutschebahn.com. Für allgemeine Fragen zum Projekt sind wir außerdem unter 069 265-25681 (von Montag bis Freitag zu den üblichen Geschäftszeiten) erreichbar.